Steingestalterin bzw. nicstone

Da macht eine kreative Frau so schöne Grabmale, daß man fast schon früher sterben will und fertigt auch wirklich ansprechende Steinskulturen an.

Nennt sich Steingestalterin. Aber dann der Name der Webseite genau das Gegenteil von Kreativität: nicstone.ch

nicstone.ch vs. Steingestalterin.ch Letzteres wäre kreativer und einprägsamer... (Bildschirmfotoausriß: nicstone.ch)

nicstone.ch vs. Steingestalterin.ch Letzteres wäre kreativer und einprägsamer... (Bildschirmfotoausriß: nicstone.ch)

Schade.

www.Steingestalterin.ch wäre noch frei und könnte bei Nic.ch oder über 1a Internet als Internetdomäne registriert werden.

Ich würde mir das kreative Wort rasch sichern, bevor es jemand anders tut.

Der Einpräge-Effekt ist auch viel höher als das nichtssagende “nicstone”.

Verweis:

Studie von Isabel Kick zu Denglisch (Universität Dortmund)

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Bayer-Denglisch: Unsere Mission „Bayer: Science For A Better Life“

Auf der Webseite des Bayer-Konzerns liest man über “Tradition” und über “Werte” und über “Kompetenz”:

“Bayer ist ein Erfinder-Unternehmen, denn Forschung hat bei uns eine lange Tradition. Wir nutzen unsere wissenschaftliche Kompetenz und entwickeln Innovationen, um zur Lösung der großen Herausforderungen unserer Zeit beizutragen.”

Selten besucht man Webseiten, deren Texte so mit den Tatsachen widersprechen (Bildschirmfotoausriß: Denglisch auf Bayer-Webseite)

Selten besucht man Webseiten, deren Texte so mit den Tatsachen widersprechen (Denglisch auf Bayer-Webseite)

Warum kommt Bayer dann mit abgeschmacktem Denglisch? Denn Sprachkompetenz kann mit dem Wort Kompetenz sicher nicht gemeint sein.

Wie soll ein Unternehmen, das nicht einmal den Wert von Kultur bzw. Sprachkultur kennt, glaubwürdig gute (wert-volle) Produkte hervorbringen?

 

Und wie innovativ kann ein Konzern sein, der nicht einmal die Kreativität besitzt, sich in seiner eigenen Sprache auszudrücken, sondern auf stumpfes Denglisch ausweichen muß? Soviel zum Wort Innovationen.

Dr. Marijn Dekkers, Vorsitzender des Vorstands der Bayer AG: Warum haßt er Sprachen?

Dr. Marijn Dekkers, Vorsitzender des Vorstands der Bayer AG: Warum haßt er Sprachen und läßt Sprache(n) mit Füßen treten? (Foto: Bayer AG)

Dann wird ernsthaft von Unternehmens-Kultur (!) geschwafelt. Man fragt sich, ob der Schreiberling, der diese Zeilen auf der Bayer-Webpräsenz verfaßt hat, sein Hirn eingeschaltet hat, beziehungweise, ob er die Webseite selbst einmal angeschaut hat.

Unter “Unsere Werte” heißt es doch tatsächlich:
Die Unternehmenskultur ist eine wichtige Voraussetzung für den Erfolg von Bayer. Eine zentrale Rolle spielen dabei unsere Werte „Führung“ („Leadership”), „Integrität“, „Flexibilität“ und „Effizienz“, zusammengefaßt unter dem Begriff LIFE.

Wie weit wirklichkeitsfremd darf ein Marketingfritze sein? Man kann nur hoffen, daß er nicht unter dem Einfluß von irgendwelchen Substanzen stand (Foto: Tabletten von Bayer)

Wie weit wirklichkeitsfremd darf ein Marketingfritze sein? Man kann nur hoffen, daß er nicht unter dem Einfluß von irgendwelchen Substanzen stand (Foto: Tabletten von Bayer)

Also: Wenn Unternehmenskultur eine “Voraussetzung für den Erfolg” ist, dann muß man die Bayer-Aktie jetzt abstoßen?

Oder welche Botschaft soll hier denn vermittelt werden?

Man liest selten einen Text, der sich so selbst widerspricht wie diese Real-Satire auf der Webseite von Bayer-Chemie. (heißen die noch so? Nein, natürlich nicht: Jetzt heißt es: Bayer HealthCare, Bayer CropScience und Bayer MaterialScience. Und: Bayer Global, Bayer Business Services, Bayer Technology Services

Für die Bayer-Aktie gibt es wohl nur eine Empfehlung: Eine Verkaufsempfehlung.

Und zwar nicht bloß für diejenigen, die Denglisch nicht mögen und kulturelle (Sprach)-Vielfalt schätzen, sondern auch für jene, welche die Bayer AG nur wegen einer erhofften positiven Entwicklung des Aktienkurses kaufen wollen:

Grüner wirds nimmer: Der Bayerkonzern will sich menschennah darstellen und versucht es mit Denglisch. Etwas, was zum Schiefgehen verurteilt ist. (Bildschirmfotoausriß: Webseite Bayer)

Grüner wirds nimmer: Der Bayerkonzern will sich menschennah darstellen und versucht es mit Denglisch. Etwas, was zum Schiefgehen verurteilt ist. (Bildschirmfotoausriß: Webseite Bayer)

Denn ein Konzern, der nicht die Sprache seiner Kunden (also im deutschsprachigen Raum Deutsch) spricht, kommuniziert an den Kunden vorbei. Zudem gibt es einschlägige Studien, welche belegen, daß an der Börse gehandelte Firmen, die mit Schwamm- und Blasendeutsch, also Denglisch, agieren, erfolgloser sind als Aktien solcher Unternehmen, welche eine klare Sprache sprechen. Beispiele gab es am Neuen Markt zuhauf und gibt es auch heute noch.

Und erschreckend scheint auch die Inkompetenz des Unternehmens. Aus dem Marketing-Gau im Fall Schlecker nichts gelernt, der weltweit für Spott sorgte.

Bei Bayer macht man mit einem Marketing weiter, das die eigenen Kunden großmehrheitlich abstoßend finden.

Weiterführend:

Abstimmung des Verein Deutsche Sprache zu Bayer-Denglisch

Deutsche Sprachwelt

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Nacktskänner bzw. “Nacktscanner”

Beim Denglischwort Nacktscanner wird nicht nur der Mensch entblößt, sondern auch die Sprache.

Warum deutscht man solche Wörter nicht einfach ein?

Und schreibt sie so, wie sie auch gesprochen werden:

Nacktskänner

Nicht nur der Mensch, sondern auch die Sprache entblößt: Nacktscanner

Nicht nur der Mensch, sondern auch die Sprache häßlich entblößt: Nacktscanner

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easyfind – schlecht zu finden

Was ist “easyfind”? Ein Fundbüro?

Nun hat auch der Kanton Solothurn ein Internetfundbüro, berichtet die Kapo Solothurn in einer Medienmitteilung. Einen blöderen Namen hätte man wohl kaum wählen können.

Schlecht statt einfach zu finden im Internet: Das Internet-Fundbüro "easyfind" (Bildschirmfotoausriß: easyfind.ch)

Schlecht statt einfach zu finden im Internet: Das Internet-Fundbüro "easyfind" (Bildschirmfotoausriß: easyfind.ch)

 

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Wenn das Hirn verloren ist: “brain bus”

Hirn einschalten! – Die Pharmaindustrie will uns mit einem „brain bus“ in besten Globalesisch bereichern:

Pfizer und andere Pharma-Multis bzw. Globalesen-Konzerne lassen grüßen. Und wie: In Chur wurde ein „brain bus“ vorstellig, um – ganz nebenbei natürlich nur – unterschwellige Werbung für die Pharmaindustrie und ihre Medikamente zu machen.

Im "brain bus": Ein "echtes menschliches Gehirn". Das sollten die Pharma-Werbefritzen vielleicht mal benutzen :-)

Im "brain bus": Ein "echtes menschliches Gehirn". Das sollten die Pharma-Werbefritzen vielleicht mal benutzen :-)

Ein Schelm, wer Böses dabei denkt, wenn er sich bloß oberflächlich die Sponsorenliste anschaut. Organisationen, die sich von der Pharmaindustrie aushalten lassen und auch direkt als Sponsoren der guten bzw. schlechten Sache auftretende Pharmariesen geben sich ein Stelldichein. (oder sollte man besser sagen: ihr „group meeting“ oder sowas?)

Wie hirnamputiert und blöde muß man eigentlich sein, um die Sprache mit einem „brain bus“ zu vergewaltigen? Da hat wohl auch der – soweit vorhandene – Restverstand vollständig ausgesetzt.

Hirnloser geht es doch gar nicht mehr. Wer wirklich glaubt, sich was Gutes zu tun, sich von solchen Leuten über sein Gehirn und dessen Funktionen aufklären lassen zu könen, dem ist wohl wirklich nicht mehr zu helfen.

An die Pharma-Riesen: Lest die Studien zu Denglisch und gebt euer Geld sinnvoller aus für Werbeagenturen, die auf der Höhe der Zeit sind!

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Heidi Happy

In der Schweiz gibt es eine Frau, die heißt “Heidi Happy”. Nun muß man aufpassen, ob sie eventuell gar nicht dafür kann, denn immerhin gibt es ja auch Leute, die heißen “Johnny Depp”, was garantiert kein Künstlername ist.

Doch diese Frau nennt sich freiwillig mit sog. Künstlernamen “Heidi Happy”. Kunstfreier und kreativloser kann man bei der Namenswahl wohl kaum noch sein. Ausgesprochen wird das ganze dann wohl “Heidi Häppi”.

Heidi Happy spricht ernsthaft über "Heimat" im Magazin "via". Vom Künstlernamen her scheint scheint sie von heimat jedenfalls nicht viel zu halten.

Heidi Happy spricht ernsthaft über "Heimat" im Magazin "via". Vom Künstlernamen her scheint scheint sie von Heimat jedenfalls nicht viel zu halten. (Bildchirmfotoausriß: SBB.ch)

Eigenartig: Ich möchte die Musik dieser Dame nicht mal probehören…

Priska Zemp – so hieß die Dame mal vor der kreativlosen Umbenennung – machte eine Ausbildung zur Lehrerin und eine Klavierausbildung.

So sieht sie aus. (siehe Bild links…)

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Stop dem Sprach-Drop-out…

“Dieses Projekt soll dazu beitragen, den Drop-out (sprich “Dropp-Aut”) an den Universitäten von heute 30 Prozent zu vermindern und die Zahl der Studienfachwechsel zu reduzieren.”

Verständliche Sprache statt denglisches Kauderwelsch: Stop dem Sprach-"drop out" in Behörden

Verständliche Sprache statt denglisches Kauderwelsch: Stop dem Sprach-"drop out" in Behörden.

So heißt es in einer aktuellen Meldung des Eidgenössischen Departements des Innern (EDI) und der Schweizerischen Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren (EDK).

Gut wäre, wenn die Schweizerische Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren EDK mal ihren “drop out” aus der Sprache stoppt.

Und sich auf klares Deutsch anstatt auf globalesisches Kauderwelsch, welches alles und nichts heißen kann, zurückbesinnt.

"drop out": Globalesisches Kauderwelsch, welches alles und nichts heißen kann.

"drop out": Globalesisches Kauderwelsch, welches alles und nichts heißen kann. (auf Wikipedia sind lange Erläuterungen nötig, bevor man überhaupt weiß, was gemeint sein könnte)

Auch die EU-Kommission bzw. die Kommission für Bildung und Kultur der Europäischen Union hat ein "drop out"-Syndrom bezüglich Kultur und (Sprach)-Bildung.

Auch die EU-Kommission bzw. die Kommission für Bildung und Kultur der Europäischen Union hat ein "drop out"-Syndrom bezüglich Kultur und (Sprach)-Bildung. Gut wäre, wenn die EU-Zuständigen erstmal ihren eigenen Bildungs- und Kultur-"drop out" stoppen würden, bevor sie den Bildungsausstieg bei ihren Bürgern stoppen möchte.

 

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Das “Renaissance Zurich Tower Hotel” an der Adresse Turbinenstraße 20…

An der Adresse Turbinenstraße 20 in Zürich findet sich ein “Renaissance Zurich Tower Hotel” .

Lasse man sich das einmal auf der Zunge zergehen. “Renaissance” ist Französisch und heißt Wiedergeburt. Der Rest ist Globalesisch. Also zu Deutsch das “Wiedergeburt Zürich Turmhotel“.

Hm.

Wer es gern in kaltem, unauthentischen, unromantischen Globalesisch mag: Das "Renaissance Zurich Tower Hotel" (Bildschirmfotoausriß: Marriott.de)

Wer es gern in kaltem, unauthentischen, unromantischen Globalesisch mag: Das "Renaissance Zurich Tower Hotel" (Bildschirmfotoausriß: Marriott.de)

Falls es sowas wie eine Wiedergeburt geben sollte: Da kann man nur hoffen, daß Zürich nie auf solch eine häßliche Art und Weise wiedergeboren wird, wie bei diesem Marriott-Hotel.

Auf der Webseite des fraglichen zürcher Hotels heißt es: “Das Architektenbüro Diener & Diener hat die Züricher Skyline mit dem “Mobimo Tower” unverkennbar geprägt.”

Wieso also nicht Mobimo Zurich Tower Hotel? Ist der Name der Immobiliengesellschaft nicht gut genug?

Was soll das Wort “Renaissance”? Soll das Französisch dazu dienen, daß der Gast noch den Eindruck hat, in Europa und nicht irgendwo in Asien oder den USA zu sein? Soll es edel wirken?

Ähnlich einem Geschmackverstärker in einem Industrie-Lebensmittel. Geschmacksverstärker sind bekanntlich überall dort drin, wo kein Geschmack vorhanden ist.

Weiter liest man auf der Webseite:

“Claudio Carbone bereicherte das Renaissance Zurich Tower Hotel mit seiner Innengestaltung spürbar um Sinnlichkeit, Authentizität und Luxus und setzte zugleich bewusste Verweise auf die bewegte Geschichte des Viertels.”

Also so seelenlos unromantisch und kalt, so un-sinnlich, so un-authentisch und so un-luxuriös, wie der Name des Hotels daherkommt, muß man sich fragen, was sich die Marketingf̶r̶i̶t̶z̶e̶n̶fachleute dabei gedacht haben.

Ein Name einem Hauch Schein-Französisch gepaart in trauter Einigkeit mit häßlichem Industrie-Denglisch-Sprech. Das tönt nicht nach einem gemütlichen Hotel. Sondern nach unpersönlich und ungemütlich.

Da sollte man doch besser ein authentisches Hotel in Zürich buchen, als sich sowas zu geben.

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Lenker fährt das Auto an die Wand, Kapo St. Gallen die Sprache

Daß unnötige Anglizismen oft Verwirrung stiften, weil Denglisch meist das Gegenteil von klarer Sprache ist, darauf wurde auf Spottlight.ch schon mehrfach hingewiesen.

Während aktuell ein unter Rauschgift- und Alkoholeinfluß stehender Lenker sein Auto an die Wand fuhr, schaffte die Medienstelle der Kantonspolizei St. Gallen dasselbe mit der Sprache. In einer aktuellen Polizeimeldung ist auf Polizeibericht.ch die Rede von einem “Suzuki-Jeep”.

Ein Suzuki-Jeep? Was ist das? Unnötiges Denglisch in einer Medienmitteilung der Kapo St. Gallen?

Ein Suzuki-Jeep? Was ist das? Unnötiges Denglisch in einer Medienmitteilung der Kapo St. Gallen? (Polizeifoto: Kapo SG)

Es fragt sich: Was ist ein Suzuki-Jeep?

Ein Auto der Marke Eigenbau, eine Kombination aus zwei Geländewagen der Marken Suzuki und Jeep?

Überschlagen sich die Ereignisse in der Autoindustrie? Haben Suzuki und Jeep fusioniert? So wie viele andere Automarken zuvor (etwa Daimler-Crysler usw.)

Handelt es sich um ein neues Automodell, welches beide Firmen in Zusammenarbeit neu auf den Markt gebracht haben?

Oder ist bloß ein Suzuki-Geländewagen gemeint?

Schaut man die Polizeifotos zum Unfall aus der aktuellen Polizeimeldung der Kapo SG genauer an, kann man wohl davon ausgehen, daß es sich beim Polizeirapport und dem Zeugenaufruf zu dem Unfall um einen Suzuki-Geländewagen handelt.

Das Beispiel zeigt so einmal mehr auf, daß man Denglisch-Kauderwelsch meiden sollte.  Es stiftet überflüssige Verwirrung und verkompliziert unnötig.

Schade, daß es in der Schweiz bislang nur Bußen für die Übertretung von Verkehrsregeln gibt, nicht aber für die Mißachtung von Rechtschreibung und Sprache, so wie es in Frankreich der Fall ist.

Je länger je mehr entsteht der Eindruck, daß es solche Gesetze geben müßte, daß zumindest Amtsstellen klares Deutsch benutzen sollten und unnötige Anglizismen vermeiden sollten.

Dagegen gibt es für wirklichen Sprachunsinn, namentlich für scheingeschlechtergerechte Sprache (hier ein Beitrag dazu von Dr. Arthur Brühlmeier), sogar Vorschriften.

Hier gab es FrauInnen, namentlich Calmy-Rey, welche schon mehrfach weltweit durch frauenemanzipatorische Anliegen auf sich aufmerksam machte, kein Halten mehr:

Irrwitzige und surreal anmutende amtlich verordnete Sprachleitfäden sorgten für Spott in zurückhaltenden Medien gleichermaßen wie in (Real)-Satiren.

Lesen Sie im Zusammenhang auch von den Polizeihündinnen.

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Marketing-Scheitern schon im mißlungenem Firmen-Namen: “Gehrig group – professional solutions”

Am Wochenende sah ich ein Auto mit der Aufschrift “Gehrig professional solutions“.

Grund genug, das einmal im Internet nachzusehen. Denn: Ich konnte mir beim besten Willen nicht vorstellen, was um alles in der Welt denn diese Firma macht.

Und erinnerte mich spontan an die mißlungene (millionenschwere) Dummdenglisch-Werbekampagne des größten Energiekonzerns RWE “One Group, multi utilities”.

Denglischer Schwachsinn ist nicht nur kreativlos, sondern selbst übersetzt ins Deutsche fehlt die Aussage bzw. bleibt alles inhaltsleer und nichtssagend: "Gehrig group professionel solutions"

Denglischer Werbe-Schwachsinn ist nicht nur kreativlos, sondern selbst übersetzt ins Deutsche fehlt die Aussage bzw. bleibt alles inhaltsleer und nichtssagend: "Gehrig group professionel solutions"

Nachdem Werbeleute über 1.100 Pesonen in der Fußgängerzone befragten kam heraus:

92 % der Befragten konnten mit der Werbebotschaft nichts anfangen und die Werbe-Botschaft kam nicht an.

Nach dieser peinlichen Enthüllung stellte der Energie-Riese RWE auf eine verständliche Werbung in deutscher Sprache um. Ohne kreativloses, künstliches Denglisch.

Bei “Gehrig professional solutions” gibt es übrigens auch einen “iBake by Moretti Forni“. Sie können sich darunter auch nichts vorstellen?

Es ist ein elektronischer Umluftofen.

“Gehrig professional solutions” heißt übrigens übersetzt: “Gehrig professionelle Lösungen”.

Übersetzt man das Dengleutsch, bleibt es also genauso inhaltsleer und nichtssagend.

Daher Tipp an die Firma Gehrig bzw. die “Gehrig group – professional solutions”:

Trennen Sie sich von ihrer unprofessionellen, kreativlosen, in ewig-gestrigem Denglisch schwelgenden Werbeagentur.

Gehen Sie zu einer Werbeagentur, die ohne Denglisch arbeitet und Ihnen einen Nutzen bringt, indem Sie Ihre Firma und ihre Produkte bekanntmacht anstatt potentielle Kunden zu verwirren.

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